Editorial

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Sanierung und Erweiterung


Sanierung und Erweiterung


Seit der Fusion der beiden Thuner Gymnasien vor mittlerweile sechs Jahren ist klar: Es soll einen gemeinsamen Standort geben. Dazu sind bauliche Massnahmen nötig. Wie ist der Stand der Dinge?

 

Text Josef Stirnimann

 

Im November 2019 hat der Grosse Rat des Kantons Bern nach langer und anspruchsvoller Vorarbeit von Bildungsdirektion BDK, Amt für Grundstück und Gebäude AGG und Gymnasium dem Planungskredit für die Erweiterung und Sanierung der Schulgebäude am Standort Schadau und für den Neubau einer Doppelsporthalle mit Räumlichkeiten für das Bildnerische Gestalten zugestimmt.

Ohne Verzug begannen Ende 2019 die Vorbereitungsarbeiten für einen Architekturwettbewerb zur Doppelsporthalle. Im März 2020 fand der Kick-off für die Planung der Erweiterung und Sanierung des Standorts Schadau statt.

Die Terminplanung sieht vor, dass das Resultat des Wettbewerbs für die Doppelsporthalle im Dezember vorliegen wird. Die Planungsphase sollte für beide Bauprojekte Ende 2021 abgeschlossen sein, damit im März 2022 der Ausführungskredit im Grossen Rat zur Abstimmung gelangen kann. Parallel dazu verläuft das Baubewilligungsverfahren. Die gesamten Investitionskosten werden voraussichtlich 95 bis 100 Millionen Schweizer Franken betragen.

Gehen alle Vorarbeiten und Entscheidungen reibungslos über die Bühne, ist der Baustart für die Erweiterung Ost anfangs 2023, fertig gestellt sollte das Projekt 2024 sein. Die Bauarbeiten für die neue Sporthalle sind ab Mitte 2023 geplant. Die Inbetriebsetzung ist ebenfalls für Ende 2024 vorgesehen. Ab Anfang 2025 folgt eine umfassende Sanierung des Hauptgebäudes. Der Unterricht wird während der Sanierungsphase in die neuen Räumlichkeiten der Erweiterung Ost und in die neuen Schulräume bei der Doppelsporthalle ausgelagert.

Wenn keine grösseren Verzögerungen eintreten, kann im Sommer 2026 der Umzug vom Standort Seefeld in die neuen und sanierten Räumlichkeiten am Standort Schadau erfolgen. Das Schuljahr 2026/27 wäre dann das erste Ausbildungsjahr mit allen dannzumal 57 Klassen des Gymnasiums und der Fachmittelschule Thun in der erweiterten Schulanlage an der Seestrasse (Schulgebäude) und Marienstrasse (Sporthallen).

 

 

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Sanierung und Erweiterung


Seit der Fusion der beiden Thuner Gymnasien vor mittlerweile sechs Jahren ist klar: Es soll einen gemeinsamen Standort geben. Dazu sind bauliche Massnahmen nötig. Wie ist der Stand der Dinge?

 

Text Josef Stirnimann

 

Im November 2019 hat der Grosse Rat des Kantons Bern nach langer und anspruchsvoller Vorarbeit von Bildungsdirektion BDK, Amt für Grundstück und Gebäude AGG und Gymnasium dem Planungskredit für die Erweiterung und Sanierung der Schulgebäude am Standort Schadau und für den Neubau einer Doppelsporthalle mit Räumlichkeiten für das Bildnerische Gestalten zugestimmt.

Ohne Verzug begannen Ende 2019 die Vorbereitungsarbeiten für einen Architekturwettbewerb zur Doppelsporthalle. Im März 2020 fand der Kick-off für die Planung der Erweiterung und Sanierung des Standorts Schadau statt.

Die Terminplanung sieht vor, dass das Resultat des Wettbewerbs für die Doppelsporthalle im Dezember vorliegen wird. Die Planungsphase sollte für beide Bauprojekte Ende 2021 abgeschlossen sein, damit im März 2022 der Ausführungskredit im Grossen Rat zur Abstimmung gelangen kann. Parallel dazu verläuft das Baubewilligungsverfahren. Die gesamten Investitionskosten werden voraussichtlich 95 bis 100 Millionen Schweizer Franken betragen.

Gehen alle Vorarbeiten und Entscheidungen reibungslos über die Bühne, ist der Baustart für die Erweiterung Ost anfangs 2023, fertig gestellt sollte das Projekt 2024 sein. Die Bauarbeiten für die neue Sporthalle sind ab Mitte 2023 geplant. Die Inbetriebsetzung ist ebenfalls für Ende 2024 vorgesehen. Ab Anfang 2025 folgt eine umfassende Sanierung des Hauptgebäudes. Der Unterricht wird während der Sanierungsphase in die neuen Räumlichkeiten der Erweiterung Ost und in die neuen Schulräume bei der Doppelsporthalle ausgelagert.

Wenn keine grösseren Verzögerungen eintreten, kann im Sommer 2026 der Umzug vom Standort Seefeld in die neuen und sanierten Räumlichkeiten am Standort Schadau erfolgen. Das Schuljahr 2026/27 wäre dann das erste Ausbildungsjahr mit allen dannzumal 57 Klassen des Gymnasiums und der Fachmittelschule Thun in der erweiterten Schulanlage an der Seestrasse (Schulgebäude) und Marienstrasse (Sporthallen).

 

 

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